Der Fuchsbau hat eine großartige Idee gehabt:
„Warum soll der Iran keine Atombombe haben dürfen, wenn doch auch die Israelis welche haben?“ So lautet das gewichtigste Argument derer, die Ahmadinedschad unbedingt seinen Wunsch eines nahöstlichen Holocaust erfüllen wollen.
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Diese Feststellung ist natürlich zu gleichen Teilen inkonsequent, antisemitisch und rassistisch. Inkonsequent, weil der Iran sich vertraglich verpflichtet hat, keine Atomwaffen zu bauen. Antisemitisch, weil die Unterstützung eines Judenhassers nun Mal antisemitisch ist. Rassistisch, weil vom Iran die Einhaltung elementarer Menschenrechte nicht eingefordert wird.
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Eigentlich müsste es nämlich heißen: „Ja, der Iran darf alles haben, was Israel hat…sobald der Iran auch bietet, was Israel bietet. Unter anderen:
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- Freie Meinungsäußerung
- Redefreiheit
- Versammlungsfreiheit
- Religionsfreiheit
- Pressefreiheit
- Demokratie
- Gewerkschaften
- Unabhängige Justiz
- Freie Wahlen
- Gleichberechtigung von Frau und Mann
- Lebensrecht für Homosexuelle
- Bikinis am Strand
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All diese Errungenschaften stellen ebenfalls Unterschiede zwischen Israel und dem Iran dar. Wäre es also nicht angebracht, zuerst die Gleichbehandlung in solchen Fragen einzufordern, bevor man sich für iranische Atomwaffen einsetzt? Aber wie so oft geht es den Unterstützern solcher Terrorregime nicht um das Wohl der Menschen, sondern darum, Verbrecher glücklich zu machen.
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Der Iran sollte also an dem Tag die Atomwaffe geschenkt bekommen, an dem Ahmadinedschad als Schirmherr des Christopher Street Day Teheran den Umzug eröffnet und danach klarstellt: „Ich mach Urlaub in Israel und das ist auch gut so!“ (Wobei in einem solchen Iran dann aber niemand mehr Interesse an Atomwaffen hätte. Für was auch?)
Der diesjährige World Gay Pride ist in Jerusalem. Peace!