Ron Paul’s friends

Es mag einige ernsthafte Paleo-Libertäre geben, die Ron Paul für 2008 unterstützen. Darüberhinaus gibt es aber einige illustre Figuren von denen sich Ron Paul nicht so recht distanziert. Und wenn er es täte, die Gründe warum sie gerade ihn unterstützen sind einleuchtend. Ein Verzeichnis der schlimmsten Paulistas:

David Duke, Ku Klux Klan

The Anti-Zionist

The Glassbowl Holocaust, Band von 9/11-Verschwörungstheoretikern

Nabeel Al Awadi, auf seinen Karten gibt es kein Israel

Riefenstahl, deutsche Band, ist der Name Programm?

The Confederate States of America, Südstaatenfreaks

Seek the Truth, extrem Paranoide

Don Black, Neonazi

Ku Klux Klan Ohio State Meeting

Hutton Gibson, Holocaustleugner

7 Antworten zu “Ron Paul’s friends”

  1. Dazu sollte man nur Ron Paul zur Sprache kommen lassen, der selbst sagte, dass es ihm egal ist wer ihm spendet, es ist deren Geld und sie müssen selbst wissen ob sie seine Positionen unterstützten und sie sollten desweiteren wissen, das er nicht nach Ihrer Pfeife tanzt sondern seine Positionen vertritt.

    Und ich gebe ihm damit recht, denn im Gegensatz zu dem unlibertären und fiskal-politisch schlechtem Rudy oder dem eisernen Romney oder dem linken Mike Huckabee hält er sich an sein Wort. Das man ihn offensichtlich auf die Contributor reduzieren muss, zeigt doch nur, dass man inhaltlich nichts gegen ihn sagen kann… sehr schwach…
    Wer schon aus liberaler Sicht Ron Paul kritisieren möchte, dann doch bitte über seine Ansichten zu pro-choice oder Immigration…

  2. Also wenn Hillary oder Rudy Geld von Nazis bekommen würden, wäre das ein mittelschwerer Skandal. Ron Paul muss sich nicht selbst als Nazi sehen, es ist schlimm genug, dass diese Leute allen Grund haben ihn zu unterstützen. Er muss nicht nach ihrer Pfeife tanzen, ihre Interessen überschneiden sich… freiwillig.

  3. [...] schwer sein für “Dr. No”, auch hier laut und deutlich Nein! zu sagen, oder? (Via Southpark Republican) RSS Kommentar-Feed ❘ Trackback-URI ❘ Druckansicht ❘ Beitrag senden [...]

  4. Mag sein, daß Ron Paul nicht genügend Sicherheitsabstand zum rechten Narrensaum hält (so wie btw. andere GOP-Kandidaten, die sich mit Chauvis und Fundis eingelassen haben), das kritisiere ich ja auch bei deutschen “Rechts-Libertären” wie etwa dem Schmalspur-Hugenberg aus Grevenboich. Dennoch: die Nazi-Spenderei halte ich für ein von interessierten Kreisen ins Nest gelegtes Ei. So wie in den 90ern in der Bundesrepublik immer vor laufenden Kameras bei REP- und BFB-Parteitagen Glatzen auftauchten, angeführt von V-Leuten, wie sich später herausstellte. Das System brauchte damals bestimmte Fotos, jetzt braucht das System bestimmte “Financiers”. Ändert aber nichts daran, daß es für Libertäre um so mehr darauf ankommt, hier keine Zweideutigkeiten entstehen zu lassen, die es Systemlingen erleichtert, solche Strohmänner zu produzieren.

  5. “So wie in den 90ern in der Bundesrepublik immer vor laufenden Kameras bei REP- und BFB-Parteitagen Glatzen auftauchten, angeführt von V-Leuten, wie sich später herausstellte.”
    - Stimmt, wie jeder weiß sind die deutschen REPs ganz anständige Libertäre.

    “Das System brauchte damals bestimmte Fotos”
    Irgendwie erinnert mich das an Verschwörungstheorien in irgendwelchen linken Politsekten.

  6. “- Stimmt, wie jeder weiß sind die deutschen REPs ganz anständige Libertäre.”

    Das hat er nicht gesagt. Aber diese rechtskonservativen Kleinstparteien und CDU-Abspaltungen werden tatsächlich immer ganz flugs von pseudobraunen VS-Agenten gekapert. Das ist ja nun keine Theorie mehr. Unterhalte Dich mal mit Manfred Brunner, dem langjährigen FDP-Chef, der als Euro-Rebell mit honorigen Persönlichkeiten den “Bund freier Bürger” ins Leben rief und sich plötzlich von dubiosen Gestalten umzingelt sah wie Ewald Althans. Welcher zum Zeitpunkt seines Provo-Auftrittes nach eigenem Bekunden und Bestätigung durch das bayerische Landesamt V-Mann war!

  7. Ich finde den Gedanken der “Interessensüberschneidung” von southparkrep plausibel.

    Wenn sich die USA aus der Welt zurückziehen, wäre das dramatisch für Israel, und auch für Liberale und Konservative in Deutschland würde die Lage schwieriger.

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