Schwan als Vorzeichen von Rot-Rot-Grün
Gesine Schwan möchte sich von allen linken Parteien zur Bundespräsidentin wählen lassen. Interessant! Was vor kurzem in Hessen noch für Aufsehen sorgte (zugegeben auch weil es darüberhinaus ein gebrochenes Versprechen der SPD war) scheint nun durchaus angemessen für das höchste Amt im Lande. Wer glaubt eine Volksfront-Koalition 2009 sei damit unwahrscheinlicher geworden der irrt gewaltig.
Mai 26, 2008 um 4:30
Gibt es denn noch Zweifel, wohin die Reise geht in Deutschland, wenn selbst der bayrische Papst bei dem sozialisten Chavez um Audienz bittet? Das Russland ueber seine gewaltigen Bodenschaetze auch richtungsweisend fuer den EU-Sowjet werden koennte, ist wohl kein Geheinmnis. Heute stand in der Welt, dass eine Buerokratenkarawane nach Moskau aufgebrochen ist, um dort um Rat zu fragen. Auch in der heutigen Welt ein Artikel ueber die Ratten von New York, wenn das kein Hinweis auf Goodbye America ist statt auf Goodbye Lenin? Persoenlich waere mir New York aber weiterhin viel viel lieber. Auch wenn die Hotelklos nicht mehr sicher sind.
Mai 28, 2008 um 9:26
Wenn ich es richtig im Kopf habe, möche Frau Schwan bei allen Deligierten um Unterstützung werben, nicht speziell bei denen der Linkspartei. Bei einer so speziellen Institution wie der Bundesversammlung, die nur alle 5 Jahr zusammentritt, würde ich auch die parteipolitischen Implikationen nicht überschätzen. Und nach den jüngsten Äußerungen von Köhler (”Monster” Finanzmärkte) scheinen mir Gegenkandidaturen dringend erforderlich zu sein.