Mythos Überbevölkerung
Walter Williams schreibt im Capitalism Magazine über den Mythos Überbevölkerung und gegen die malthusianische Sicht der Welt. Für ihn sind Menschen richtigerweise die beste Resource der Welt – je mehr, desto besser. Auch zeigt er, dass die Vorstellung die USA seien überfüllt reiner Schwachsinn ist. Ein sehr lesenswerter Artikel!
Juli 21, 2008 um 4:52
Überbevölkerung is soo Eighties!
Weltweit gehen – von einigen Ausnahmen abgesehen – die Fruchtbarkeitsziffern zurück. Wo kommt denn auf einmal wieder dieses ganze Überbevölkerungszeug? Ich dachte jetzt ist Klimakatastrophe angesagt?
Juli 27, 2008 um 12:22
Selten so einen Blödsinn gelesen … solange es nur ein Kind gibt, welches auf diesem Planeten an Hunger sterben muß, solange ist jedes weitere, eines zuviel ! Logisch, oder ? Wir sind ja jetzt alle globalisiert !
Die ganzen Probleme der Menschen und alle negativen Seiten haben doch nur eine Ursache: Zuviele Menschen !
Resourcen werden knapp, die Bevölkerung wächst immer weiter und was macht der Stadtmensch dann, wenn das Regal plötzlich leer bleibt ? Mit der Flinte in den Stadtwald, Eichhörnchen jagen ? Oder den Nachbar auf den Grillrost legen ?
Je mehr Menschen auf diesem Planeten geboren werden, desto mehr ziehen ihrem Untergang entgegen, bzw. in die totale Abhängigkeit der Industrie und letztlich der Logistikunternehmen, ein globaler LKW-Fahrer-Streik und die halbe Menscheit hat nix mehr zu fressen ! Oder dort, wo es eh nix gibt wird halt immer ein neues Kind gepoppt, welches dann irgendwann verhungert.
Ich verstehe einfach nicht, wie der Mensch so blauäugig und dreist sein kann, oder sogar zu Feige, endlich mal das Thema Überbevölkerung in den Mund zu nehmen und ernsthaft darüber nachzudenken, die zuvielen Menschen sind die Ursache aller Probleme … von Resourcenknappheit über hohe Energiekosten bis hin zur zerstörten Umwelt … mal ne Pause machen … damit Diejenigen, die gerade geboren wurden, in 20 oder 30 Jahren sich nicht wegen der letzten Milchtüte im Regal die Köppe einschlagen müssen und auch sonst nix mehr aus dem Boden zu holen ist, weil “wir” alles verbraten haben.
Aber das ist wohl zu hoch für diese Gesellschaft … meinen Respekt an die, die sich gegen eigene Kinder entschieden haben, die tun wenigstens was für das Allgemeinwohl, anstatt einen Prekarier nach dem anderen in die Welt zu setzen, der dann wieder im Laufe seines Lebens 30 Tonnen Ausscheidungen in die Umwelt drückt. Man sollte sich lieber um die kümmern, die schon da sind und ihnen die Zukunft etwas leichter bereiten und das macht man garantiert nicht, in dem man sich in Städten knubbelt, um bloß bequem zur Arbeit zu gelangen und bei Bedarf an der nächsten Ecke noch bequemer den nächsten Fortpfanzungswilligen findet, nachdem natürlich die eigene Ehe, oder überhaupt die gesamte Moral, nicht mehr als eine Laune war und auch nicht, in dem man den gesamten Planten bis auf den letzten Tropfen ausbeutet !
Juli 27, 2008 um 12:35
Nachtrag: Der Artikel von Williams ist wieder typisch für ein sogenanntes Kapitalistenmagazin, die Wirtschaft sieht nämlich den Menschen nur als zukünftigen Konsument und nicht als Mensch an sich … ein toller Sinn des Lebens und ein echtes Armutszeugnis !
Juli 27, 2008 um 8:40
@notinparadise:
Es gab im 20. Jahrhundert keine Hungersnöte, die auf eine zu geringe Produktivität der Landwirtschaft zurückzuführen wären. Wenn Menschen während des letzten Jahrhunderts an Hunger starben, dann war das immer eine Folge von Krieg oder von staatlichem Mismanagement.
Obwohl sich die Weltbevölkerung im 20. Jahrhundert nahezu vervierfacht hat, haben die heutigen Menschen mehr zu essen, als jemals zuvor in der Geschichte. Die zur Verfügung stehenden Kalorien pro Kopf stiegen von 1930 bis 1980 weltweit um 30%, in den ärmeren Ländern sogar um 40%. Seit 1970 haben sich die verfügbaren Nahrungsmittel je Person weltweit um 26% erhöht.
Juli 27, 2008 um 8:44
Malthus ist so dermaßen widerlegt, dass das einzige Armutzeugnis Menschen auszustellen ist, die immer noch daran glauben. Mit Mut hat dein menschenfeindliches Umweltgelaber ungefähr soviel zu tun, wie der Mut in einem Kreationistenclub die Evolutionstheorie anzugreifen.
Oktober 7, 2008 um 5:38
was notinparadise gesagt hat – dem stimme ich voll und ganz zu!!! Dieses wir-sind-noch-lange-nicht-genug Geschwafel kann nur von Einfältigen oder absichtlich Bornierten Kreaturen aus dem Wohlstandsgebieten kommen, die alles zum leben haben. Sollen sie doch das Getreide usw. gerecht verteilen und nach Afrika oder sonstwo hin bringen, wenns soviel davon gibt! Und die Bauern, die nicht mal 5 cent für ein Weizenbrötchen bekommen, die werden Euch säckeweise Getreide schenken und lautstark Eure Weisheit loben! Bekloppte Städter, die noch nie einen Spaten in der Hand gehalten haben!
Oktober 10, 2008 um 9:38
Leider wurde wohl mein letzter Beitrag nicht zugelassen, vermutlich, weil er den Verantwortlichen dieser Seite zu offen und deutlich wahr, was der verweichlichte sogenannte moderne Mensch nicht zu ertragen in der Lage ist, und sich zu Tode erschrecken würde. Um es nochmal zu wiederholen: ich bin wohl einer der wenigen, die notinparadise zustimmen in der Ansicht, daß wir einfach zu viele Menschen für unsere geschundene Mutter Erde sind, mittlerweile. Die “Macher” reden immer von Gewinnmaximierung, Humankapital und ähnlichen Dingen, die mir wesentlich menschenverachtender vorkommen als beispielsweise eine weltweite Geburtenbegrenzung pro Pärchen auf max. 3 Kinder, bei Nachweis einer gesunden und harmonischen Beziehung. Was ich bis jetzt nicht verstanden habe, weshalb sich davon viele so hysterisch erregen lassen. Sachlich betrachtet ist das doch gar nicht so brutal, wie sich aufgrund solcher Reaktionen vermuten lässt! Und bezeichnenderweise sind es auch meistens Wohlstandsbürger, die so empört reagieren, weniger die z.B. in den Hungergebieten Betroffenen. Dort werden gedankenlos Kinder gezeugt, “Menschenmaterial”, einerseits um mit der eigenen Fruchtbarkeit zu prahlen, mit dem eigenen Fleiß gar (wobei zum Kinderzeugen kein großer Fleiß vonnöten ist, meineserachtens) , es wird begründet mit der hohen Kindersterblichkeit— ja mein Gott, dann sollen sie sich um die wenigen Kinder besser kümmern, die sie haben, anstatt kopflos weitere “Ersatzkinder” zu schaffen. Ich versteh´s nicht. Und solange es weit genug von unserer Haustüre weg ist, meinen sich in unseren Gefilden einige selbstgefällig zu Moralaposteln aufschwingen zu müssen, dergestalt, daß es ein freies Recht jedes Menschen wäre, soviele Kinder zu zeugen wie gewünscht usw. Da bin ich ganz anderer Meinung: sobald nämlich das Wohl der Mitmenschen durch das Handeln anderer beeinträchtigt wird, muß nach Ursachen geforscht und die Gründe für Probleme an der Wurzel ausgerissen werden. Aber das wird jetzt alles schon wieder zu hart und bösartig für die Zensur sein.
Oktober 11, 2008 um 4:52
http://xkcd.com/386/
Das ist keine Verschwoerung und es gibt nur einen Verantwortlichen und der hat noch ein Leben ausserhalb des Internets.
Wenn du diskutieren willst anstatt oekofaschistische Parolen von dir zu geben solltest du Argumente beruecksichtigen die in dem Beitrag gegeben wurden.