Ich habe mir DVDs ausgeliehen (John Adams – die Serie ist so inspirierend!), weil ich Fernsehen nicht mehr ertragen kann. Deshalb bedarf es YouTube um mich auf eine grossartige Show aufmerksam zu machen die vor kurzem lief. So etwas libertaeres habe ich im Fernsehen noch nie gesehen: Bei 20/20 werden die Uebeltaeter benannt und beide Kandidaten heftig durch den Kakao gezogen. Schaut euch alle Teile an!
Archiv für Oktober, 2008
Biden: Obama braucht Hilfe
Veröffentlicht in Election '08, World War IV am Oktober 20, 2008 von southparkrepEine meiner Befuerchtungen, dass Obama als unerfahren angesehen wird und deshalb von Feinden erstmal heftig getestet werden wird (wie einst Kennedy in Kuba) wird nun ausgerechnet kurz vor der Wahl wieder von Joe Biden ins Gespraech gebracht. Es ist natuerlich schlecht fuer Obama, dass Biden manchmal sagt was er denkt. Und ich fuehle mich unwohl, obwohl ich bestaetigt wurde.
Russen auf der Strasse fuer South Park
Veröffentlicht in Russland am Oktober 18, 2008 von southparkrepFrueher hiess es „Lenin lebte, Lenin lebt, Lenin wird leben!“. Auf russischen Demonstrationen hiess es letztens „Kenny lebte, Kenny lebt, Kenny wird leben!“ – denn „Heute kommen sie wegen Kenny, morgen wegen dir!“. Worum es geht? Das geplante South Park Verbot in Russland ueber das hier berichtet wurde. Die Serie ist inzwischen wieder auf Sendung, ein Zeichen der Hoffnung. Vielleicht gelingt der Freiheit in Russland irgendwann ein erneutes Comeback, wie Kenny immer wieder getoetet und doch nicht so ganz tot.
Warum McCain verdient verliert
Veröffentlicht in Economy, Election '08 am Oktober 11, 2008 von southparkrepVor einigen Wochen (es kommt mir vor als ziehe sich diese Krise schon Jahre hin) hatte McCain die Chance sich als einziger Politiker hinter die Mehrheit der Amerikaner stellen koennen die diesen Bailout ablehnen. Er ist mehr von dem, was diese Krise ausgeloest hat und deshalb keine Loesung. Wenn ein „Spieler“ Garantien bekommt, dass er seine Gewinne beim Glueckspiel behalten kann, dass aber alle Verluste an den Steuerzahler weitergegeben wird, so geht er selbstverstaendlich ein Risiko ein welches er auf dem freien Markt niemals eingegangen waere. McCain und Obama allerdings ignorierten beide den Willen der Bevoelkerung – mit gutem Grund fuer sie: Die „Spenden“ der Banken sind ersichtlich. Unter einem republikanischen Praesidenten, mit der Unterstuetzung beider Praesidentschaftskanidaten wurde die groesste staatliche Intervention der Geschichte beschlossen. Die Republikaner (ausser vielleicht ein Paar wenige, die aber auch vielleicht nur Angst vor dem Waehler hatten) sind keine Kapitalisten mehr, viel mehr waren sie es nie wirklich! Und warum sollte Amerika unter zwei Big Government-Typen nicht das Original waehlen?