Getreidepreise und wirkliche Hungergründe

Sind die hohen Getreidepreise ein Grund für den Hunger auf dem Planeten? Oder hat es vielmehr politische Gründe? Amartya Sen wies bereits daraufhin, dass demokratische Systeme nie eine Hungersnot erleben mussten. In der Tat ist es heute anstrengend eine Hungersnot zu Stande zu bringen. Diktatoren wie Kim Yong Il und Mugabe bringen aber vieles zu stande so lange es sich um negative Dinge handelt. Weit entfernt davon ein Neo-Libertärer zu sein kommt Sen auch zum Schluss das die Lösung nur Demokratisierung und ein Ende des Protektionismus sein kann. (Die Steuerzahler hier zahlen mehrere Milliarden dafür, dass sie ein geringeres Angebot an Lebensmitteln teurer erwerben dürfen). Es gibt Grund zum Optimismus: Innerhalb der letzten 50 Jahre nahm die Armut auf der Welt stärker ab als die vorherigen 500 Jahre. Trotz Bevölkerungswachstum. Ob wir weiter Fortschritte machen hängt von der Geschwindigkeit der Demokratie-Etablierung und Handelsliberalisierungen ab.

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Eine Antwort to “Getreidepreise und wirkliche Hungergründe”

  1. […] Bloss eine neoliberale Phrase, um sich aus der Verantwortung zu stehlen oder doch mehr? ~ Getreidepreise und wirkliche Hungergründe « Leon de Winter über Geert […]

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