Wie schlecht…

Letzte Woche gab es dramatische Verluste an der Wall Street, dies ist jedoch kein Grund zu Aufkaeufen durch den Staat. Wir sehen das Resultat staatlicher Eingriffe durch die Feds, die Zinsen niedrig gehalten haben in der letzten Krise und so eine Blase produziert haben. Staatliche Eingriffe wie sie die US-Regierung jetzt durchsetzen moechte sind falsch. Sie werden aehnliche oder groessere Probleme beim Platzen der naechsten Blase produzieren. Laesst man die grossen Banken ohne Steuergelder sitzen, heisst das noch lange nicht Depression. Die neuesten Zahlen zeigen, dass sich Amerika nicht wie befuerchtet in einer Rezession befindet, mit 2,25% Wachstum in 12 Monaten. Sogar kleinere Banken prosperieren. Und trotz turbulenter Zeit, das Bild an der Wall Street sieht langfristig ruecklblickend so aus: 40 Punkte besser als vor einem Monat, 18% Plus die letzten 5 Jahre, 44% die letzten 10 Jahre. Jetzt sollte McCain zeigen, dass er kein zweiter Bush (hier begeht er schliesslich einen gut-gemeinten Fehler) ist und der Nationalisierung und Sozialisierung grosser Banken ein „Nay“ entgegenschleudern!

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Eine Antwort to “Wie schlecht…”

  1. Die Nader-Paul-Falle lauert Says:

    Hier sollte sich McCain in der Tat von Obama absetzen und das staatliche Einmischen als Quelle des Unheils enttarnen. Auch waere das endlich ein Unterschied zwischen den beiden Kandidatenteams, bei dem es nicht um Hautfarbe oder Geschlecht geht im Hintergrund, sondern darum. wer mit Argumenten ueberzeugen kann und eine tatsaelich profilierte Wirtschaftspolitik anbieten kann und kein Herumdoktern. Bei McCain haben die Waehler ein Recht, endlich eine libertaere Wirtschaftsposition zu entdecken, die damit auch ein klarer Gegenpol zu Obama waere. Sollte Mc Cain dieses Risikio nicht auf sich nehmen, eine von Bush verschiedene Wirtschaftspolitik nach vorne zu stellen, waehlen die Amerikaner McCain. Sollte er libertaeres Profil zeigen, sieht der Rest der Welt am Wahlergebnis, hat Amerika noch Selbstvertrauen und Staerke oder ist es auf dem Weg ein zweites Cuba zu werden. Dann waere der amerikanische Stern tatsaeachlich im Sinken begriffen. Doch fuer die Republikaner wird McCain so klug sein,nicht noch mehr Punkte an den libertaeren Konkurrenten Ron Paul abzugeben und sich umgehend libertaer machen. Ansonsten koennten die Republikaner mit Ron Paul das gleiche Problem bekommen, wie die Demokraten mit Ralph Nader auf der anderen Seite. Auch wenn die Amis dann dieses mal tatsaechlich Obama den Vorrang geben sollten, wichtiges Terrain waere damit fuer kuenftige Wahlen gesichert.

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